blokk.one

Auf blokk.one werden meine Projekte vorgestellt. blokk.one löst noderus.de ab.

Versionierung mit GIT

Inzwischen versioniere ich meine Musik; da es kleine MIDI-Dateien sind, eignet sich GIT gut. Auf нсрср.рус habe ich eine GIT-Deponie erstellt. Keine Angst, weil meine Musik ohnehin Müll ist, so der Schöngeist, habe ich freie Fahrt zur Abladung. Eher langsam, ganz langsam und ruhig, werden dort fertige Versionen nach und nach erscheinen, falls es uns beliebt, noch in diesem Jahrhundert vielleicht irgendwann mal alles, was ich so gemacht habe… in einem akzeptablen Zustand, so der Plan. Wenn etwas fertig ist, wird es veröffentlicht, trotzdem faße ich es hin und wieder an. Es bleibt fertig, wird nur besser. Und wenn es schlechter wird, einfach abwarten. Das gute Ende kommt bestimmt.

Klonieren:

git clone https://upstream.нсрср.рус/music.git

und sich überraschen lassen!

“Gerenderte” Musik

Aus den MIDI-Dateien lassen sich dann Wellenformdateien produzieren, die ich dann unter files.нсрср.рус ablege. Ich gebe mir dabei sehr wenig Mühe, weil für mich der erlösende Moment die Beendigung der Komposition ist. Alles weitere ist gratis. Und gratis ist meist nicht gut. Bei mir ist das egal, weil meine Musik ohnehin schon schlecht ist. Da lohnt sich das nicht. Und es wird nicht besser, du Hund, wenn du mir einen Groschen zuwirfst. Denn die gestohlene Lebenszeit wirst du mir nicht ersetzen können. Die ist weg.

Eine Ausnahme sind die Blood 1 Rearrangements for Orchestra. Dort waren die Stücke schon fertig komponiert und mir ging es daher nur darum, meine Vorstellungen vom orchestralen Klang umzusetzen.

Eine weitere Ausnahme wird das Orgelkonzert ‘Bach’ . Liegt daran, daß ich recht gute Orgel-Soundfonts habe. Ich habe leider noch keine gute für Chor gefunden, daher klingt der Chor nicht optimal.

Wie ich komponiere

Ersten Schritte

Ich habe mit den Jahren den Weg zur klassischen Musik eingeschlagen, aber Achtung, der Weg ist hart, wenn man kein Talent hat. Aus dieser hellen Vorzeit gibt es folgende diverse Stücke, die einigermaßen hörbar sind. Damals habe ich mehr Zeit investiert, die Stücke zu instrumentieren. Sie sind einfacher, weniger klassisch.

Gestern und heute

Vor allen Dingen ist es mir nun wichtig geworden, endlich im Leben mal etwas fertigzustellen. Älteres Material ist vielleicht nicht so gut, sei’s drum, trotzdem verdienen einige Stücke die Aufwertung dadurch, daß ich sie noch einmal bearbeite.

Ich vermeide es, zu instrumentieren, daher auch keine Orchesterstücke mehr, jedenfalls keine, wo alles orchestriert ist. Zu aufwendig und ich habe kein Plan davon. Stattdessen eher verschiedene Spuren, benutze gerne Harpsichord statt Klavier, weil ich keine guten Klavier-Soundfonts habe, trotzdem könnte meine Musik auf verschiedenen Instrumenten gespielt werden. Man nehme als Beispiel die Klavierkonzerte von Серге́й Васи́льевич Рахма́нинов, die man jeweils auf nur genau zwei Spuren reduzieren kann: einen Klavierteil und einen zusammengesetzten Orchesterteil, Magie ist trotzdem enthalten. Es ist nur noch eine Hundsarbeit und verlangt ne Menge Talent, daraus was Spielbares zu machen. Kümmert mich nicht.

Wichtig ist, daß die MIDI-Datei sinnvolle musikalische Einfälle enthält. Das läßt sich auch dann feststellen, wenn die Qualität der Töne/Instrumente nicht hervorragend, sondern scheiße ist, solange man ein musikalisches Gespür hat. Für mich ist die Arbeit erledigt, wenn ich saubere MIDIs abliefere. Das ist mein Ziel und nichts anderes werde ich machen.

Auf files.нсрср.рус im Archiv gibt es einige alte Stücke, die ich noch geraderücken will, denn ein Stümper bin ich nicht. Vielleicht bin ich nicht einmal ein Komponist, will nur Spaßvogel sein. Aber es ist unheimlich befriedigend, ein Stück fertiggestellt zu haben. Den Spaß lasse ich mir von Kritikern nicht nehmen. Und irgendwann werde ich ziemlich gut sein. Aber dann seid ihr wahrscheinlich schon alle tot.

Index

Alles, was fertig ist, kommt in den Index.