What is a Constructed Auxiliary Language?

Throughout history, linguists have attempted to invent simplified languages so as to improve intercultural communication. There have been many attempts, some have been successful for a period, others have been forgotten.

The most persistent constructed language, Esperanto, was invented by a Polish physician named Ludwig Zamenhof in 1887. Esperanto caught on among linguists and common people around the world because of its extremely simple grammar. Today, there are active Esperanto unions in almost every country, newspapers and magazines are printed in Esperanto, and original literature has been written in Esperanto. Despite all its laudable success, however, Esperanto was not the first constructed language. More than 150 years earlier, a simplified version of Latin was proposed. It was given the quite dreadful name Carpophorophilus.1

Carpophorophilus (1734)

Carpophorophilus was invented by a German philosopher.
His real name is not known. This language had a reduced alphabet which excluded the letters p, t, and v,
and also dispensed with c, j, q, w, x, y, and z: thus 16 letters. It was based mostly on Latin,
but incorporated elements from other languages. For example, the plural suffix was borrowed from Hebrew: -im.
Thus the word for “house” was domus (cf. Latin domus), and the word for “houses” was domusim.

Verbs were completely regular. All present tense verbs ended in the suffix -o.
Imperfect verbs ended in -abam (cf. Latin). The imperative was formed with -ade (cf. Latin -ate).
The past participle ended in -adus (cf. Latin -atum).
Other suffixes were used to derive nouns from verbs in a fully regular fashion:

orno = to adorn (verb)
ornanda = ornament (noun describing object)
ornadus = adorned (participle)
ornalis = ornamental (adj)
ornalanda = ornamentation (noun describing action) “

The Lord’s Prayer in Carpophorophilus went like this:
O Baderus noderus ki du esso in seluma,
fakdade sankadus ha nominanda duus,
adfenade ha rennanda duus,
ha folanda duus fiassade felud in seluma,
sik koke in derra.
Ho banisa noderus diessalis dade du nobis in hik diessa;
ed remiddade du nobis ho debandaim noderus,
felud nos remiddo hi debanasaim noderus;
ed non indukade du nobis in dendassanda;
sed liberade nobis e malanda.
1


Dr. Diktorus Angela Dorothea Merkel

Der Doktor sprach (medicus dixit). Aber wenn sie zum Volke spricht, klingt es so (achronologisch):

Wir versuchen jetzt, die Brücken zu bauen, aber wir wissen auch nicht, wohin wir die genau bauen. Also, das Ufer sehen wir ja auch nicht…

Merkel, wenn sie vom Ende her denkt. Das Ende ist aber ein Abgrund. Und wir hören sie nicht sprechen, sondern hören ihren Schrei, derweilen sie fällt. Sie fällt seit sechszehn Jahren. Das ist ein Weltrekord. Ein ganz anderer Weltrekord aber ist es, diesen Todesdoktor viereinmale zu wählen. Dieser Eintrag aber gilt dem Deutschen Volke. Glückwunsch!

Das sind jetzt noch drei, vier schwere Monate: März, April, Mai, Juni.

– Merkel, sie zählt auch im Frühling.

Der Winter wird schwer, vier lange, schwere Monate, aber er wird enden.

– Merkel, sie zählt im Winter.

Wir schaffen das.

– Merkel, als sie plante, das Zählen zu lieben. Im Prinzip zählte sie das Deutsche Volk an. Das aber hat nichts davon gemerkt. Und auch sonst nichts gemerkt. Für Merkel war das gut.

Wie man hört, weiß die Dora, wie man mit unseresgleichen spricht. Das ist keine Mißachtung, sondern eine strategische Annäherung. Die Königin kniet sich stets nieder, wo das Volke weilt, um von Angesicht zu Angesicht auf Augenhöhe zu sprechen. Ihr wißt nun, sehet, ich bin eine von euch. Darum wählt mich bloß. Denn sonst!

Wenn man diese magischen – also für die gemeine Population betörenden – Worte spricht, ist eine etwaige Kanzlerschaft (freilich u.v.m.) nicht auszuschließen. Niemand ist dafür geboren, aber diese Worte reichen. Klingt komisch, ist aber so. Die Deutschen jedenfalls lassen sich gerne –– uh, das wird zu hart… Ja, sie lassen sich halt.

Jean-Claude Juncker

Jean-Claude Juncker hat ein dunkles Credo: „Nichts sollte in der Öffentlichkeit geschehen. Wir sollten in der Euro-Gruppe im Geheimen diskutieren.“ Zum Wohle des Euros macht einer seiner obersten Hüter gern mal das Licht aus: „Die Dinge müssen geheim und im Dunkeln getan werden“, verriet der Chef der Euro-Gruppe über die Euro-Krise einem verblüfften Brüsseler Publikum unlängst bei einer Preisverleihung. Und scheute auch nicht vor dem Bekenntnis zurück: „Wenn es ernst wird, müssen wir lügen.“

Brüssel im April 2011 , Nein! Wir zahlen nicht (13.08.2014)

Jean-Claude Juncker ist ein pfiffiger Kopf. »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert«, verrät der Premier des kleinen Luxemburg über die Tricks, zu denen er die Staats- und Regierungschefs der EU in der Europapolitik ermuntert. »Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.«
So wurde bei der Einführung des Euro verfahren, als tatsächlich kaum jemand die Tragweite der ersten Beschlüsse 1991 zur Wirtschafts- und Währungsunion wahrnehmen mochte.

Die Brüsseler Republik (26.12.1999), Der Spiegel, von Dirk Koch

Es geht also alles mit rechten Dingen zu in der Politik. Nun bin ich beruhigt. Bei der nächsten Wahl mach ich also garantiert das richtige Kreuzchen. In der Kirche ist eines, jenes beruhigt geplagte Gemüter. Auf dem Friedhof ist eines, dieses verspricht Gläubigen Frieden. Und beim Wählen bekommt man beides: Beruhigung und Frieden. Denn unsere Politiker sind stets bereit, dem Volke zu dienen. Wenn man es glaubt. Aber wenn man es nicht glaubt, warum geht man dann wählen?

Darum ist Deutschland verloren. Die Politiker, die keine Angst vor dem Volke haben, erlauben sich alles. Sollte nicht jeden Tag ein Politiker ausgeweidet werden, so wünsche ich diesem Volke eine Pickelhaube Glück. Selten ist es, daß ein Politiker aus Überzeugung statt sich selbst seinem Volke dient. Meine rabiate Methode indes ist ursprünglicher und funktioniert immer. Sollte man auf dem Dorfanker mal wieder Exemplare aufknüpfen, gäbe es bald wieder redliche Verhältnisse. Kann ich nur empfehlen. Wird ja eh keiner machen. Wäre aber gut.

Schluß

Und gleich im Anschluß: warum man einige Menschen und Menschengruppen – besonders Deutsche – ganz besonders gut verarschen kann. Und warum sie dich dafür außerordentlich lieben, wenn du’s tust. Eine Freude, dieses Land. Eine Freude, diese Menschen. Diese Attraktionen, diese ziehen mich ganz besonders an. Eine Freude, dieses Leben, diese Mitmenschen. Alles macht mich froh. Denn so doof bin ja nur ich nur. Die anderen sind einfach mies. Ich, die Frohnatur. Ich und die anderen, das wäre eine schöne Überschrift. Moment…


Covers. You name it, we don’t have it. My pleasure.

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  • 30.11.2019: added Empyrium - Introduction: Astrum Luciferi, from their 1995 demo tape, re-released in 2006 in the collection “A Retrospective”.

files

Composer Name Length Date MIDI YouTube FLAC Opus
Empyrium1 Introduction: Astrum Luciferi 01:49 19.06.2009-10.12.2019 🔗 🔗 🔗 🔗

1: The composer is Empyrium. This is a cover, the original rights are retained. I abstain from all my rights as deemed necessary.


All released music sources (MIDI) are available via GIT and can be obtained by a simple clone:

git clone https://upstream.нсрср.рус/music.git

Rendered audio can be downloaded directly at files.нсрср.рус.


Orgelkonzert ‘Bach’ is a concerto for organ with choir. So far only movement 3 has been completed.

  • Movement 1 – no toccata and fugue – shows resemblances to Bach’s Toccata and Fugue in D minor, BWV 565. This it totally unfinished and will be worked on soon. Expect a demo next year (if it all).
  • Movement 2 – the cross shows the path – is the slow movement with a pleasing theme in the center and often climaxing. With each second spent we depart further from Bach.
  • Movement 3 – the black mass – is something that Bach would have never have written. Totally fine – for me. It contains a nice resolution: the best way to end a quasi-religious work. Bach, a believer. The black mass takes another angle at such believers. Dear Bach, don’t be mad at me. Oh, I’m trying so hard, I wanna be a good boy. But I can’t. I won’t.

log

  • 01.04.2020: demo of movement 2 was finished.
  • 19.11.2019: movement 3 was completed.
  • 12.09.2019: added demo of movement 3.

files / completed

Name Length Date MIDI YouTube FLAC Opus
Satz 3: Schwarze Messe 05:34 2010-01.12.2019 🔗 🔗 🔗 🔗

files / in progress

Name Length Date MIDI YouTube FLAC Opus
Satz 1: Keine Toccata und Fuge ? 2010-…
Satz 2: Das Kreuz weist den Weg ? 2010-…

files / old stuff & demos

Name Length Date MIDI YouTube FLAC Opus
Satz 1: Keine Toccata und Fuge (Demo) ? 2010-? 🔗
Satz 2: Das Kreuz weist den Weg (Demo) 21:13 2010-04.04.2020 🔗 🔗 🔗
Satz 3: Schwarze Messe (Demo) 06:11 2010-03.10.2019 🔗 🔗 🔗
Satz 3: Schwarze Messe (Ausschnitt des Finales) 01:13 2010-20.08.2013 🔗

All released music sources (MIDI) are available via GIT and can be obtained by a simple clone:

git clone https://upstream.нсрср.рус/music.git

Rendered audio can be downloaded directly at files.нсрср.рус.


01. u. 02.06.2007 - 06.02.2019

Den Eingang durchschritten,
zwar gedacht, doch nie geahnt,
meine Blicke vertiefen sich,
und führen nur zu Wand und Tür.

Das ist doch unmöglich.
Das kann man doch nicht machen.
Das ist doch Mord!
Die Zimmer schallen Wort und Schritt.
Nichts bleibt. Ist doch klar.
Vereinzelte Bilder von Toten und Totgesagten
zeigen sich an undenkbarer Stelle.

Es fehlen doch mindestens zwei Stimmen – nicht?

Auch ich bin dabei, vor Zeit an guten Tagen.
Als wir noch entzwien, als jeder Hausrat unverrückbar,
jeder Baum unsägbar galt, jede Bekleidung standhalten würde.
Der Morgen noch nicht einmal begann, und ich schon wach.

Auch ich bin dabei, als ich oft in meiner Großeltern Bett stieg:
Er kurze Zeit später im Bad sich wusch, rasierte, dann das Frühstück in der Küche bereitete -
ich aber mit Bausteinen im Bett spielte oder in der Bettritze ruhte -
die Fruchtpresse protestierte.
Unsagbar!

Auch ich bin dabei, als manch’ Weihnachten war:
uns wurde beschert oben und unten im Erdgeschoß,
froh waren wir, als Feierlichkeiten nicht nur gefühlte Worte gewesen,
ich spielte neu geschenkte Gesellschaftsspiele oder
klebte Plastikmodelle für Spaß und Eisenbahn.

Auch ich bin dabei, als ich nicht ein mal die erste Klasse bestand -
da ich noch nicht schulfähig war -
und meine Großmutter mich auf entfernte, große Spielplätze begleitete,
Höhlen aus Krimskrams baute und
ich mich in Haus und Garten, unten Laken und Tisch, auf Bäumen versteckte
und sie nach mir verzweifelt suchte.

Auch ich war dabei.
Bei Momenten, die viel schöner waren,
als die der kommenden Tage.

Noch wenige, dann kommen sie.
Die, für die das Haus gänzlich leer ist.


All songs here are old and do not belong to any major work. There are many good ideas here, but it’s a hit and miss really, they are poorly mixed and totally unfinished, meaning bad sound, bad structure, bad bad – simply. #13, #22, #23 and #67 were partly reworked and are present here in their latest form. Some of those that have YouTube links are really cool and fun, for instance #41 or #44. Possibly, they all could be reworked some time this century.

log

  • 06.01.2019: added almost everything from noderus.de.

old files

Name Length Date MIDI YouTube FLAC Opus
0 02:47 ? 🔗 🔗 🔗
2 04:09 2001-2002, 2010 🔗 🔗 🔗 🔗
5 01:21 ? 🔗 🔗 🔗
6 02:49 ? 🔗 🔗 🔗
7 02:12 ? 🔗 🔗 🔗
8 01:48 ? 🔗 🔗 🔗
10 (electronic) 02:56 ? 🔗 🔗 🔗
10 (classical) 01:51 ? 🔗 🔗 🔗
11 03:59 ? 🔗 🔗 🔗
12 02:50 ? 🔗 🔗 🔗
13 03:01 2004-04.03.2015 🔗 🔗 🔗
17 03:19 ? 🔗 🔗 🔗
19 03:37 ? 🔗 🔗 🔗
20 02:33 ? 🔗 🔗 🔗
22 04:00 ? 🔗 🔗 🔗
23 03:29 ? 🔗 🔗 🔗
41 02:27 2002-2003, 2007, 2010 🔗 🔗 🔗 🔗
43 05:48 2002-2003, 2007, 2009-2010 🔗 🔗 🔗 🔗
44 04:51 2002-2004, 2009 🔗 🔗 🔗 🔗
47 04:17 ? 🔗 🔗 🔗
50 04:18 ? 🔗 🔗 🔗
51 07:09 ? 🔗 🔗 🔗
53 01:52 ? 🔗 🔗 🔗
54 14:27 ? 🔗 🔗 🔗
58 05:21 2001-2004, 2007-2010 🔗 🔗 🔗 🔗
58 (Teaser) 00:08 2001? 🔗 🔗
67 03:56 2001-2002, 2010 🔗 🔗 🔗 🔗
70 02:02 ? 🔗 🔗 🔗
Deathzone-Theme 10:43 23.10.2000 🔗 .mix 🔗 🔗 mp3

10.2005-2018

Falls sich in deinem Darm Eßbares befindet,
versuche dich nicht
zu winden danach.

Denn jetzt,
wenn erst morscher Kalk sich biegt,
und Galle spritzt, rot!,
und bricht,
zittert das Leben vor der morschen Knochen Staub,
der blutverbunden quillt empor
mit jeder Inhalation des Todesduftes,
der dir schleichend eigen –
als wenn die unfaßbare Existenz einen betrügt –
dann sei dir sicher: dein Leben weicht niemals,
denn du warst nie, lebst nur Erinnerungen,
die noch zunehmend häufiger erscheinen,
nur um zu versiegen, als brächten sie Würde –,
mehr bist du nicht: als Vergangenes
umgebenen von Stille,
und wieder verlassen, ohne sich;
Kälte vergütet den einst warmen Anfang und Stimme,
betrogen – wenn kümmert es jetzt noch?

Nur so ist es dem Leben Recht,
es ihm gleich zu tun.
Also bist du nicht mehr

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Die arme Sprache, kann man sagen, – und muß man sagen, wenn man Sprachen liebt, man sagt es z.B. auf Deutsch, wenn man das gelernt hat, aber, da es sich wohl um ein prächtiges Exemplar von englischer Sprache handelt, die ja weltweit mit verschiedenen Ergebnissen gesprochen wird, darf man sich nicht um der folgenden Perle wundern:

i know. i mistake. i do it last week. i lost all trafic my site. please help me. i want to full remove all content , pages and error from my domain. and last platform has not good seo and html stracture.1
[…]
tnx friends i know but i lost all content in my site like moved my domain in other site i have not older post i have new post

Verstanden? Na gut, mag er sich auch Mühe geben, wir wollen ihn nicht auslachen. Nicht lachen, bitte. Nein, lächeln auch nicht. Es ist ja auch gar nicht lustig, wäre es lustig, würde nicht auch er lachen? Dann wäre er lustig. Humor muß vom Herzen kommen. Klar, ein Herz hat er. Vielleicht merkt er’s ja gar nicht, daß er auch lustig sein könnte. Dann dürften wir auch dann lachen, wenn wir es nicht lustig fänden. Dann wäre es sogar aus Höflichkeit geboten, mitzulachen. So ist es nur mies. Aber die Perle hat ihren Preis…


2010-2018

der große schall verpufft
im saale niemand ist da
wozu wird sich weiter endlos verloren
wozu

sich der himmel wölbt und dunkelt
vor mir die bühne mein gutes stück, mein gutes
wozu ist es nicht recht

der himmel dunkelt und wölbt sich
denn das wird das firmament der finsternis
als ich auftrete
ist es oh finster so finster

was ich euch heute vorzutragen habe
das ist das firmament der finsternis
denn durch mich spricht das werk

alles ist kunst
alles ist tod
alles ist lüge
doch was ist nun das nichts

fürchterlich diese stille
kein scheinwerfer mein stück du gutes stück
wer atmet möge doch noch sprechen

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An einer Fassade stand eines Tages urplötzlich ein spanisches Gedicht und erregte öffentliches Ärgernis. Wie es da hinkam, ist einerlei, wichtig doch ist es, wo es hinkommt: in den Orkus bitte. Wenn ich dieses Machwerk nur sehe… Denn es ist durch und durch bedrohlich, da zu Recht vergangene Tage in den Zeilen zu uns aufschauen, schüchtern schauen – sexistisch – widerlich! Nur zu schön ist es doch, daß das Zeitalter der alten, weißen Männer untergeht! Was danach kommt, ist einerlei! Und wenn es eine Sintflut ist, liebe Leute, seid am besten durstig. Die Epoche der Romantik ist an uns vorübergegangen, aber Spanisch wird aberweilen gesprochen. Man setzt sich doch gerne mal die Übersetzung sanft ins Hirn, hier bitteschön, der starke Tobak vom ollen Gomringer, dem Schelm.

Alleen
Alleen und Blumen

Blumen
Blumen und Frauen

Alleen
Alleen und Frauen

Alleen und Blumen und Frauen und
ein Bewunderer
– Eugen Gomringer

Eines will ich ganz deutlich sagen, liebe Leute: solche Gedichte brauchen wir nicht. Wir nicht. Denn wir haben “Gendertrouble”, wie im Tagesspiegel “Ein Gedicht macht Gendertrouble”1 berichtet wird. Und uns geht es doch prächtig ohneso! Wer das Gedicht braucht, der solle, der soll mal, der – mhh, jetzt hab ich’s – der soll sich doch belehren lassen. Denn der Schmierfink, der soetwas schrieb, der ist heute nun, der ist heute, also nun, da kommt es – ach, ach, ja – der ist ein ganz armer Men– – auch nur ein Mensch.

Die vor einem Jahr vom Asta in sachlichem Ton vorgetragene Kritik, das Gedicht reproduziere „eine klassische patriarchale Kunsttradition“ und erinnere „unangenehm an sexuelle Belästigung“ […]

Als ich schon dachte, nun ist die Welt in Gänze verloren, schrieb ein Nutzer eine Erwiderung in der Kommentarspalte des Tagesspiegelartikels1, so, daß ich sie auch im Herzen recht verstand. Ein Kleinod, das erhalten werden muß:

Spanisch
Unverständlich und spanisch

Bedrohlich
Insgesamt auch bedrohlich

Unverständlich bedrohlich
Insgesamt nicht so schön

Für mich spanisch
– dahlemaleikum

Danke dahlemaleikum. Auf eine wundervolle Weise bringt es mich jedes mal zum Lachen, auch wenn es nicht von einer Wand lacht. Im Grunde ist damit alles gesagt. Aber das will nicht gelingen. Heute mir nicht. Heute ist mal wieder alles anders™.

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